Steigeisen race
ArtikelNummer:  657
Preis: € 469,00
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Zubehör
 

Mit dem F3K-Wettbewerbsmodell STEIGEISEN bringen wir zusammen mit dem Logo-Team das zweite gemeinsame Projekt nach dem Shark XL heraus. Das STEIGEISEN ist das Optimierungsergebnis aus langjähriger Erfahrung mit dem Vorgängermodell "Kohlibri" und diversen Prototypen auf F3K Eurotour-Wettbewerben.

STEIGEISEN race:
- optimal für mittlere bis starke Windverhältnisse
- sehr hohe Wurfhöhen
- mittlere Grundgeschwindigkeit
- maximale Streckenleistung
- kompatibel mit Steigeisen lift

STEIGEISEN lift:
- optimal für leichte bis mittlere Windverhältnisse
- sehr hohe Wurfhöhen
- niedrige - mittlere Grundgeschwindigkeit
- geringstes Sinken
- einfaches - enges kreisen
- kompatibel mit Steigeisen race

Der Basis Flügel ist der Glas-Rohacell-Glas. (Weitere Versionen sind im Zubehör auszuwählen)

  • Basis: ca. 265g. Solide Einstiegsversion. Nicht für "Powerwerfer"  
  • Carbon D-Box+Disser: ca. 270g. Für windiges Wetter. Torsionssteif, robuste Nasenleiste, kräftige Werfer
  • Carbon: ca. 282g. Für extreme Bedingungen. Robuste Ausführung.. Für sehr kräftige Werfer
  • Aramid "space": Ca. 265g. Top of the top. Langlebig, leicht und für extreme Werfer 

Steigeisen in Aktion:
 

RUDERANLENKUNGEN:
Die Anlenkung von Seiten- und Höhenruder erfolgt mit Kohle- & Stahlgestängen in Teflonröhrchen. Die Stahlfedern entfallen, die Anlenkung ist leichtgängig und spielfrei. Auch fällt das oft gesehene leichte Unterschneiden oder Aufbäumen des Modells (je nachdem ob Höhe oder Tiefe auf Zug angelenkt werden) beim Abwurf weg. Das Auswandern der Höhenleitwerksklappe (bisher durch Federkraft gehalten) aufgrund hoher Drücke im Bereich der Abwurfgeschwindigkeiten gibt es nicht mehr. Die Gestänge liegen innen, es gibt am ganzen Modell keine störend in die Umströmung ragenden Teile.

FLÜGELPFEILUNG:
Die positiven Ergebnisse mit den Wurf- und Flugeigenschaften des "Kohlibri" waren so überzeugend, dass das Steigeisen wieder einen gepfeilten Flügel bekam. Die Vorteile beim Wurf sind offensichtlich. Als Nebeneffekt konnten wir bereits am Kohlibri feststellen, dass sich die Flügelpfeilung positiv auf die Spiralsturzstabilität auswirkt: Das Modell kreist wie eine Eins und muss nicht ständig mit dem Querruder abgestützt werden. Aus diesem Grund kommt der Pfeilflügel auch mit weniger V-Form aus. Das schöne daran ist, dass diese Art von V-Form-Effekt mit abnehmendem Anstellwinkel verschwindet. Steigeisen und Kohlibri haben also gewissermaßen eine variable V-Form: Beim Wurf wenig, beim Kreisen viel!

KLAPPENSYSTEME:
Beim Steigeisen liegen alle Anlenkungen innen. Dieses Prinzip gilt auch bei der Anlenkung der Klappen am Flügel. Aber auch die Anlenkung des 2-Klappen-Flügels mit Servos im Rumpf ist standardmäßig innen liegend. Der Anschluss der Klappen im Rumpf  mit Kugelköpfen ist einfach und schnell.

LEITWERKE:
Das Rumpfende geht aerodynamisch glatt in eine taschenförmige Aufnahme für das Seitenleitwerk über.  Dieses wiederum hat eine entsprechende Vertiefung, so dass sich die Aufnahme komplett in die Kontur des Seitenleitwerks integriert. Kein aufwändiges Ausmessen mehr, einfach einkleben, fertig. Das unsymmetrische HT-23 ist damit automatisch im richtigen Winkel angestellt.
Das Seitenleitwerk gibt es in zwei Größen für unterschiedliche Abfluggewichte und Wurfperformance. Für die Dämpfung des Pendelns nach dem Wurf hat sich das sehr gut bewährt. Angeschlagen ist es in bewährter Technik mit einem Kevlarscharnier.
Der eigentlicher Clou aber ist das Pendelhöhenleitwerk. Es sitzt als Kreuzleitwerk direkt auf dem Seitenleitwerk. Kein Pylon, kein Zusatzwiderstand, kein Aufwand beim Kleben oder Ausrichten. Es sitzt auf einem einzigen Kohlestab mit quadratischem Querschnitt. Kein komplizierter Umlenkhebel mehr! Das Leitwerk lässt sich innerhalb von Sekunden anstecken, ist automatisch angelenkt und gegen Herausrutschen gesichert.
Die Anformung am SLW ist so ausgeführt, dass das Höhenruder bei allen Ausschlägen dicht anliegt. Durch das Zurückversetzen des Höhenleitwerkes verbessert sich die Dämpfung  um die Querachse. Die umspülte Fläche kann reduziert werden und zudem wird der Leistungsverlust durch Störungen verringert.

RUMPF:
Der Steigeisenrumpf hat einen flachovalen Querschnitt, weil beim DLG die seitlichen Kräfte beim Wurf dominieren.
Gebaut wird der Rumpf in einer Art Autoklavtechnik. Im vorderen Teil lässt der Rumpf Platz für den Einbau von bis zu vier Servos MKS DS6100. Der Haubenausschnitt ist so groß, dass man bequem an die Rc-Anlage kommt. Auch ist die Unterbringung eines 2,4GHz Empfängers möglich. Es ist sogar noch Platz für eine Ballastkammer. Zum Befüllen der Kammer muss der Flügel nicht demontiert werden. Durch ein spezielles Verriegelungssystem ist die Ballastierung ohne Werkzeug und in kürzester Zeit möglich.
Diese Praxistauglichkeit ist beim Bau und im praktischen Betrieb auf dem Flugfeld unbezahlbar. Und im Wettbewerb entscheidet bei einem Anlagenausfall die gute Zugänglichkeit der RC-Teile schon mal über Null oder Nicht-Null.

GLEITLEISTUNG:
Die Gleitleistung bei mittleren Geschwindigkeiten wird beim neuen Flügel durch eine höhere Streckung verbessert: Die Flächenbelastung darf dadurch etwas zunehmen, was im mittleren Geschwindigkeitsbereich zu besseren Gleitzahlen führt. Im Langsamflug gleicht der geringere induzierte Widerstand die Flächenbelastung wieder aus. Vor allem im engen Kreisflug kommt außerdem der hohe Maximalauftrieb des Profils zum "Tragen"! Computersimulationen zeigen den Vorteil